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HHBT 2013

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Bierprämierung 2013

Die Biersorten
zur
Bierprämierung
bei den
HHBT 2013

Für die Bierprämierung waren die unten beschriebenen Biersorten ausgeschrieben.

Zu den eingereichten Bieren sind auch die Platzierungen und Rezepte der Siegerbiere verfügbar.

Die unten stehende Biersorten-Beschreibung kann auch das PDF-Dokument herunter geladen werden.

 

Spezial Hell:

Analytik und Beschreibung

Hefeart

untergärig

Stammwürze

mind. 13,0 %

Restextrakt

3,0 bis 4,5 %

Alkohol

ja nach Stammwürze und Vergärungsgrad 5,3 %vol und mehr

Farbe

5 bis 15 EBC (goldgelb)

Bittere

15 bis 25 EBC

CO2-Gehalt

0,50 bis 0,55 %mas/vol also 5,0 bis 5,5 g/L

Vollmundigkeit

Restsüße ähnlich wie bei Festbieren deutlich wahrnehmbar

Beschreibung

Das Spezial ist eine heutzutage leider nicht mehr so bekannte traditionelle Biersorte, die in Süddeutschland und da vor allem in Baden-Württemberg durchaus noch verbreitet ist.

Kurz gesagt ist das Spezial ein helles „Märzen“, also ein untergäriges, mäßig gehopftes, helles Bier mit mindestens 13,0 % Stammwürze. Für eine schöne Malzigkeit ist der Einsatz von hellen Caramellmalzen möglich.

Beispielbiere

Gold Ochsen Spezial, Ulm; Tegernseer Spezial, Andechser Spezial Hell, Rothaus Eiszäpfle 0,33 L = Rothaus Märzen Export 0,5 L (heißt „Märzen Export“ ist aber ein „Spezial“) usw.

 

Roggenbier dunkel: 

Analytik und Beschreibung

Hefeart

obergärig (Weizenhefe)

Stammwürze

ca. 12 % und mehr

Restextrakt

2,5 bis 4,0 %

Alkohol

ja nach Stammwürze und Vergärungsgrad 5,3 %vol und mehr

Farbe

40 EBC und mehr

Bittere

15 bis 20 EBC

CO2-Gehalt

0,60 bis 0,75 %mas/vol also 6,0 bis 7,5 g/L

Vollmundigkeit

Restsüße ähnlich wie bei Weizenbieren deutlich wahrnehmbar

Beschreibung

Roggenbiere sind aufgrund ihrer Charakteristika und hinsichtlich der möglichen Brauverfahren mit den Weizenbieren nahe verwandt.

Da es sich um ein dunkles Bier handeln soll, ist die Verwendung dunkler Malze obligatorisch.

Voraussetzung bei der Schüttung ist ein Mindestgehalt von 50 % Roggenmalz. Roggenmalz besitzt keine Spelzen, deshalb empfiehlt es sich bei der Schüttung für das Roggenbier möglichst hohe Gerstenmalzanteile anzustreben. Beim Läutern bringen Roggenmalze wegen ihres hohen Klebereiweißgehaltes zusätzliche Probleme (Läuterdauer, Trübung) mit sich.

Beispielbiere

Thurn & Taxis Roggenbier (D), Paulaner Roggenbier (D), Schremser Roggenbier (A) usw.

 

Weizenbock dunkel:

Analytik und Beschreibung

Hefeart

obergärig (Weizenhefe)

Stammwürze

mind. 16 %

Restextrakt

3,5 bis 5,5 %

Alkohol

je nach Stammwürze 6,5 %vol und mehr

Farbe

40 EBC und mehr

Bittere

20 bis 30 EBC

CO2-Gehalt

0,60 bis 0,75 %mas/vol also 6,0 bis 7,5 g/L

Vollmundigkeit

ausgeprägte Restsüße

Beschreibung

Je nach Stammwürze und Vergärungsgrad mit deutlicher Restsüße.

Weizenbockbiere vertragen zur Geschmacksabrundung ausgeprägtere Hopfengaben. Auch eine Kalthopfung ist möglich.

Da es sich um ein dunkles Bier handeln soll, ist die Verwendung dunkler Malze obligatorisch.

Voraussetzung bei der Schüttung ist ein Mindestgehalt von 50 % Weizenmalz. Weizenmalz besitzt keine Spelzen, deshalb empfiehlt es sich bei der Schüttung für den Weizenbock möglichst hohe Gerstenmalzanteile anzustreben.

Beispielbiere

Gutmann Weizenbock, Jura Weizenbock, Schneider Aventinus, Schneider TAP 5 „Meine Hopfenweisse“, Erdinger Pikantus usw.

06.10.2012, 16:47 von Daniel | 30135 Aufrufe
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