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Mittelfranken - Erlangen

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10 Jahre VFFB e.V.

Am 02.02.2002, an einem runden Datum also, wurde der „Verein zur Förderung der fränkischen Braukultur e.V.“ neu aus der Taufe gehoben. Anwesend bei der Vereinsgründung waren im „Tennenloher Schlössla“ in Erlangen seinerzeit 28 altbekannte VHD-Mitglieder, wie z.B. Walter Simon („Ladidel“) und Roland Singer (im VHD Leiter des Referat Bierprämierung).

Diese Vereinsgründung war durch einen neuen VHD-Satzungsbeschluss möglich geworden. Es sollten sich innerhalb des deutschlandweiten Hauptverbandes – dem VHD – vermehrt neue regionale Vereinsgruppen bilden können. Dabei wird der Jahresbeitrag 24 € pro Mitglied zur Hälfte gesplittet. Die regionalen Gruppen können sich unter dem Dach der VHD selbst verwalten und die Region besser bewerben. Alle Mitglieder sind satzungsgemäß somit Mitglieder im VFFB und auch im VHD.

Die erste Vorstandschaft setzte sich aus Franz König (1. Vorstand), Kurt Maria Adler (2. Vorstand), Doris Krug (Schriftführerin), Roland Singer (Kassenwart) und Andreas Sperr (Beisitz) zusammen.

Der VFFB ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Erlangen eingetragen. In der Satzung steht u. a.:

… „Der Zweck des Vereins ist die Pflege des Brauchtums fränkischer Braukunst und ihre Tradition“ …

… „der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele“ …

… „Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden“.

Bereits zehn Tage nach Vereinsgründung fand das erste Vereinstreffen statt, um die Vereinsziele gleich umzusetzen. Dafür wurden erst mal Läuterbottich, Kühlschrank und Kühlspirale und noch manches mehr angeschafft – die Liste war lang. Mit dieser Ausrüstung konnten wir zum wiederholten Male auf Einladung der Stadt Erlangen am „Erlanger Frühling“ teilnehmen. 12 Jahre lang waren wir so beim „Erlanger Herbst“ und „Erlanger Frühling“ eine feste Institution.

Im VFFB entstanden bald auch ein neues Vereinslogo und eine VFFB-Homepage. Alexander Kurz hatte uns hierfür im Vorfeld die Domain gesichert.

In Juni 2002, bei der 1000-Jahr Feier in Erlangen, präsentierte sich der noch junge VFFB am historischen Marktplatz. Damaliges Brauteam war das bewährte Vierbräu-Team um Petra Paulsen und Andreas Sperr.

Die Brauvorführungen des VFFB dehnen sich inzwischen auch ins Erlanger Umland aus. Zu nennen wären hier:

  • Bürger- und Heimatfest, Neunkirchen a. Brand,
  • Mittelalterfest in Herzogenaurach,
  • Krenmarkt in Baiersdorf oder
  • Tag der Altstadt in Erlangen etc.

Seit April 2010 finden VFFB-Bier-Exkursionen im Bayrischen Raum statt. Die Touren werden von Walter Geisler organisiert, der es mit seinem Nürnberger Weizenbierglasmuseum sogar ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft hat.

Unserem „Finanzminister“ Max Köppel ist es zu verdanken, dass sich der VFFB im letzten Jahr einen gebrauchten Kühlanhänger kaufen konnte. Mit diesem Anhänger sind wir jetzt unabhängig und für die heißen Sommertage, an denen sich unser selbstgebrautes, unfiltriertes Bier vorher schon mehrmals zur „Druckbombe“ entwickelt hatte, bestens gerüstet. Wir wollen den Kühlanhänger in Zukunft als Werbeträger für Mitglieder des VFFB und des VHD nutzen.  

2011 fand auf Einladung unseres Mitgliedes Stephan Bergler das VFFB Sommerfest in der Klostermalz Wirth GmbH in Frauenaurach statt.

Neben den kulinarischen Angeboten fanden auch Führungen durch Malzmeister Matthias Ströbel statt. Unser Ehrengast Braumeister Peter Kitzmann aus Erlangen versprach, uns Hobbybrauer – solange er lebt – mit seiner Reinzuchthefe zu versorgen.

Unser Webmaster Peter Ross hat es in wenigen Jahren geschafft, dass die Besucherzahl unserer Website (www.braukultur-franken.de) von 4.000 auf 91.000 Klicks gehoben wurde. Die immer aktuell gehaltene Seite wird heute pro Tag im Schnitt 100 mal besucht.

Bei Fritz Klein im „Tennenloher Schlössla“ wird sechs Mal im Jahr ein offener Stammtisch abgehalten.

Inzwischen haben sich im VFFB rund ein Dutzend lokale Braugruppen gegründet. Im Januar 2012 haben wir die Mitgliedsnummer 135 vergeben. Unser neuestes „prominentes“ Mitglied ist Franz Xaver Glossner – Inhaber der gleichnamigen Brauerei in Neumarkt/Oberpfalz.

Die Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen wurde im Frühsommer am gepachteten Hohlkeller in Kleinseebach gefeiert. Auf dem historischen Kellergelände wurde, neben dem Genuss von „Selbstgebrautem“, ein 6-Korn-Bier unter der Regie unseres Jungbrauers Tobias Seitz gebraut. Hierbei wurden Dinkel-, Emmer-, Einkorn-, Roggen-, Hafer- und Gerstenmalz eingesetzt. Gehopft wurde mit der alten Landsorte „Spalt Spalter“ in Doldenform. Als Hefe diente natürlich die Reinzuchthefe von der Brauerei Kitzmann aus Erlangen.

Euer Kurt Maria Adler ( 1. Vorstand des VFFB e.V.)

Dieser Artikel wurde auszugsweise aus dem Mitteilungsblatt des VHD e.V. mit Zustimmung des Autors (Kurt Maria Adler) übernommen.

 

14.03.2009, 21:23 von Sinister | 15693 Aufrufe
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